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Der Pionierkrieg im Silicon Valley: Der Kampf der Elektroautos gewinnt an Geschwindigkeit. - Teil II

07 August 2019

Normalerweise, wo es einen Visionär gibt, unbedingt gibt es mindestens noch zwei wie ihm. Dies gilt hochaktuell auch für den Automobilbereich,  da jedes zehnte Unternehmen im Silicon Valley ein Start-up-Unternehmen ist. Tesla ist also nicht das einzige, die den Blick auf die Technologie der Zukunft heftet und sich die Bemühungen auf sie konzentriert.

Im Jahr 2014 entschied sich Faraday Future ihr Glück in der Nische der Autos zu versuchen. Zu dieser Zeit wurde Faraday, als Teslas größten Konkurrent erwähnt, aber es ist Tesla irgendwie gelungen, sich einen Weg zu bahnen und in den menschlichen Bewusstsein zu bleiben.

Wie werden sie jedoch mit dem Champion Tesla konkurrieren?  Es ist kein Geheimnis, dass nach dem rasanten Erfolg von Tesla und Musk,  die Industrie wird nie die gleiche sein.  Ideen, Technologie und Design - alle gingen in eine unerwartete Richtung: Auf der Suche des perfekten Elektrofahrzeuges. Dies führte unweigerlich zu einer Stagnation, die vom gewöhnlichen Arbeiter ausging und seinen Weg zum hohen Etagen der Körperschaften bahnte. So, in einem Moment einige der besten Spezialisten im Bereich waren in Tesla. Im Laufe der Zeit und aus verschiedenen Gründen wurden einige von Tesla zu Faraday Future umgezogen.

An der Spitze des Neulings im Silicon Valley erweisen sich  Stefan Krause und Richard Kim. Und genau wie Tesla, beschlossen sie  das Unternehmen nach dem Menschen zu taufen, dessen Bild ihre Streben verkörpert - Michael Faraday. Aber im Gegensatz zu der Konkurrenz kümmern sich chinesische Investoren mit vollen Taschen um ihre finanzielle Stabilität.

Was Tesla und Faraday vereint, ist die Idee und der Zweck, ein autonomes Elektromobil mit futuristischem Design zu schaffen. In Bezug auf Letzteres, das Design, haben die beiden konkurrierenden Unternehmen völlig unterschiedliche Ansichten.  Dies ist besonders bei der Präsentation im Jahr 2016 des ersten Prototyps FF ZERO 1 von Faraday zu sehen. Und wenn im Musks Auto die Reste der entliehenen britischen Klasse und die herausragende europäische Vornehmheit gesehen wird, verlässt sich Faraday vollständig auf das aggressive,  sportliche Design, das einem Hollywoodauto des Filmhelden ähnelt. Ein Jahr später, im Jahr 2017, debütierte das Unternehmen mit einer bereits gebauten Wagenvariante - FF 91. Ausgestattet mit einem System, das sich direkt an das Telefon des Besitzers anschließt, wird der FF 91 zu Recht als Smart Auto" genannt.

In Bezug auf wichtig für jedes Auto Parameter wie Beschleunigung, FF 91 beschleunigt auch von 0 bis 97 km/h in Rekordzeit von 2.9 Sekunden. Und seine perfekten Abmessungen (5250 mm lang, 2228 mm breit, 1598 mm hoch und 3200 mm Radstand) verstärken das Image eines Supersportwagens aus den Filmbändern.

Unter der Haube des Riesen  verstecken sich 1050 Pferde (783 kWh) - etwas unglaubliches für das Elektromobil. Ausgestattet mit 13 Nah- und Ferneinrichtungen für das Erkennen der Hürden, 12 Ultraschallsensoren, 10 Kameras mit  hoher Resolution und 3D-LIDAR (auf der vorderen Abdeckung angeordnet), 2 Seitenkameras in den Spiegeln und einem riesigen Fahrgastraume  - der FF 91 ist ein Wunder auf Rädern.

Wenn wir in dem Innenraum schauen, bemerken wir die Einzigartigkeit des Autos. Wenn das Interieur von Tesla als eines der luxuriösesten der Welt gilt, dann ist der FF 91 die Spitze des Eisbergs. Die Implementierung neuester Technologien übergeht  mit dem einzigartigen Design der Sitze - von der NASA geliehen. Ergonomisch, hyper leichte, sie umhüllen den Körper des Fahrers und der Fahrgäste - bietet Ihnen unvergleichliche Bequemlichkeit während der Fahrt. Der Einfallsreichtum von Faraday hört hier nicht auf. Von ihnen entwickelte Software im Auto kann in den Gesichten der Menschen erkennen und sie persönlich  begrüßen.

Großartig, nicht wahr? Es ist schade, dass das Unternehmen vor Kurzem seine Insolvenz ankündigte und damit minimierte die Chancen, diese genialen Fahrzeuge noch ein mal zu sehen.

Vielleicht hat Tesla jedoch nichts zu befürchten?